Ein Tag mit Ludwig van B. & Carl O. 2020 - Orff Festival

TICKETPREISE:
je Konzert 18 €

Ein Tag mit Ludwig van B.
& Carl O.

26. JULI 2020, 16.00 & 18.00 & 20 Uhr UHR

Florian-Stadl im KLOSTER ANDECHS

Mit Henschel Quartett, Margarita Oganesjan & Lika Bibileishvili (Piano), Lioba Braun (Sopran), Andreas Rebers (Kabarett)
Ein „Vorgeschmack“ auf 1. August 2021:  Lieder, Symphonien, Sonaten, Duos & Trios, Quartette, Kabarett – ein Tag mit Beethovens und Orffschem Schaffen im ganzen Kloster Andechs – dieses Jahr im Florian-Stadl des Kloster Andechs

Eine Gruppe von exzellenten Musikern tut sich zusammen, um sich zu Beethovens 250. Geburtstag einmal nicht allen Klaviersonaten, allen Streichquartetten zu widmen, sondern die Vielfalt des Beethovenschen Kammermusik-Oeuvres in einem „Querschnitt“ zu erkunden. Ein vielfältiges Programm, in dem immer ein oftmals etwas „anderer“, aber ebenso originaler und authentischer Beethoven ertönt, als wir ihn kennen! Und ….Kabarett an Klassik! Ein etwas anderer Beethoven Abend.

Programm

Konzert 1 – 16.00 – 17.00 Uhr

Carl Orff/ Keetman                Gassenhauer (nach Hans Neusiedler, 1536, bearbeitet von                                                                      Robert Schäfer)                                                                                     Ludwig van Beethoven.         Sonate Nr. 9 in A-Dur für Violine & Klavier op. 47 (Kreutzersonate)                                                        Streichquartett in f-moll, op. 95

Konzert 2 – 18.00 – 19.00 Uhr

Carl Orff                                    Lieder für Gesang und Klavier                                                           Ludwig van Beethoven           Klaviertrio in D-Dur, Op. 70,1 (Geistertrio)                                                                                                   „Gellert-Lieder“ für Sopran & Streichquartett, op. 48 (bearbeitet von                                                     Andreas Puhani)

Konzert 3 – 20.00 – 21.00 Uhr

REBERS (v)AN BEETHOVEN – Kabarett an Klassik! Ein etwas anderer Beethoven-Abend mit                                                                   Andreas Rebers und Musikern

20 – 21 Uhr
Orff® Festival Andechs Ammersee 2020 – im Florian-Stadl

REBERS (v)AN BEETHOVEN

Wenn ein Kabarettist, der zwar sehr lustig reden, aber nur leidlich auf Klavier und Akkordeon musizieren kann, Beethoven auf die Bühne bringen will, dann braucht er Leute, die das Handwerk dazu haben. 

Deshalb hat sich der Kabarettist Andreas Rebers mit dem Henschel-Quartett, den Pianistinnen Margarita Oganesjan & Lika Bibnileishvili auf der Bühne verabredet, damit sie ihm und dem Publikum Streichquartette von Beethoven vorspielen. Das wird schön und spannend, denn Handwerk hat goldenen Boden. Mundwerk aber auch. 

Margarita Oganesjan, in Erewan/Armenien geboren, erhielt mit 5 Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Sie studierte an den Hochschulen München und Salzburg bei Vadim Suchanov und Alexej Lubimov.


Neben Auftritten als Solistin und Kammermusikpartnerin in Asien, Österreich, Slowakei, Italien, Spanien, Griechenland und der Schweiz, widmete sie sich besonders mit verschiedenen Orchestern – u.a. Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim, Münchner Symphoniker –  den Klavierkonzerten von Brahms, Beethoven, Furtwängler, Gershwin, Mozart und Tschaikowski. In 2020 folgt unter anderem ein großer Beethoven-Zyklus mit dem Henschel-Quartett, das 4. Klavierkonzert von Beethoven, das 1. Klavierkonzert von Rachmaninov unter der Leitung von Dennis Russel-Davies und vieles mehr…

Christoph Henschel & Teresa la Cour – Violinen
Monika Henschel – Viola
Mathias Beyer-Karlshfj – Violoncello

„Das Henschel Quartett ist ohne Frage eines der besten Ensembles der Welt, ein großartiges Quartett!“

(Los Angeles Times)

Das Jahr 1994 legte den Grundstein der internationalen Laufbahn des Henschel Quartetts, als Mathias Beyer-Karlshfj zu den Gründungsmitgliedern Christoph, Markus und Monika Henschel stieß, und sich das Ensemble ausschließlich dem Streichquartett verschrieb. 1995 gewann das Quartett bei den Internationalen Wettbewerben in Evian, Banff und Salzburg gleich fünf Preise für die besten Interpretationen von Mozart bis zu zeitgenössischen Werken. Im Jahr darauf folgte in Osaka der Gewinn des 1. Preises und die Verleihung der Goldmedaille. Gefeierte Debüts in den wichtigsten Musikzentren sowie ein umjubelter Einspringer für das Juilliard Quartet, von der BBC live übertragen, ebneten den Weg an die internationale Spitze. Seit 2019 komplettiert die gefeierte Kammersolistin Teresa la Cour das Henschel Quartett an der 2. Violine.

Viele Höhepunkte säumen den Weg des erfolgreichen Ensembles. Das Henschel Quartett musizierte anlässlich der Wiedereröffnung des UNESCO Weltkulturerbes Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar und reiste als Kulturbotschafter der BRD nach Brüssel. Im März 2010 hatte das Henschel Quartett die Ehre anlässlich des Namenstags von Papst Benedikt XVI im Vatikan zu musizieren. Bereits vier Male wurde das Henschel Quartett vom Königlich-Spanischen Hofe eingeladen, auf den vier Stradivarius Instrumenten der königlichen Sammlung zu konzertieren. Im Juni 2012 wurde das Henschel Quartett als erste europäische Formation der letzten 20 Jahre gebeten, den gesamten Beethoven Zyklus in Japans renommiertestem Konzerthaus präsentieren, der Suntory Hall, Tokio. Die aktuelle Saison führt die Musiker neben ihren Konzerten in Deutschland auch nach Japan, in die USA und auf eine Tournee nach Lateinamerika, außerdem nach Österreich, England, Dänemark und Schweden.

Seit 2006 gehört das Henschel Quartett zu den prominenten Botschaftern von SOS-Kinderdorf e.V..

Die Mezzosopranistin Lioba Braun begann ihren künstlerischen Weg zunächst als Regionalkantorin am Dom zu Würzburg – die Stadt, in der sie aufwuchs und ihre Ausbildung zur A-Kirchenmusikerin erhielt. Die internationale Karriere als Sängerin begann 1994, als sie bei den Bayreuther Festspielen in der Rolle der Brangäne kurzfristig einsprang. Neben mehreren Auftritten bei den Bayreuther Festspielen in den darauffolgenden Jahren, sang Lioba Braun seitdem diese und andere Wagner-Partien (Kundry/Parsifal, Ortrud/Lohengrin, Fricka und Götterdämmerungs-Waltraute/Ring, Venus/Tannhäuser, neuerdings auch Isolde/Tristan, u.a. unter Andris Nelsons in Birmingham und Paris), u.a. an der Mailänder Scala, dem Teatro Real in Madrid und am Liceu in Barcelona ebenso wie in Berlin, Dresden, Leipzig, München, Stuttgart, Zürich, Rom, Los Angeles, und an der Wiener Staatsoper. 

Ihre Opernrollen, neben Wagner und Verdi (Eboli, Azucena) u.a. auch von Bartok (Judith/Blaubart), Strauss (Amme/Frau ohne Schatten, Herodias/Salome, Klytämnestra/Elektra) wie auch die großen Solopartien in den Symphonien Gustav Mahlers und in Werken u.a.von Berg, Brahms und Beethoven (u.a. im Wiener Musikvereinssaal, im Festspielhaus Baden-Baden, bei den Salzburger Festspielen und den Dresdner Musikfestspielen, beim Papst in Rom und in der Berliner Philharmonie), sang und singt sie unter so namhaften Dirigenten wie Christian Thielemann, Mariss Jansons, Andris Nelsons, Zubin Mehta, Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Claudio Abbado, Christoph Eschenbach, Lorin Maazel, Myung-Whun Chung, Kent Nagano, Jesús López Cobos , Giuseppe Sinopoli, Sir Simon Rattle und Riccardo Muti, um nur einige zu nennen. Die Zusammenarbeit mit namhaften Orchestern umfasst unter anderem die Berliner Philharmoniker, das Concertgebouw Orkest Amsterdam, das Gewandhausorchester Leipzig, das West-Eastern-Diwan-Orchester, das Boston Symphony Orchestra, die Staatskapelle Dresden und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. 

Seit Oktober 2010 ist Lioba Braun neben ihrer sängerischen Tätigkeit Professorin für Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 

Lioba Braun hat verschiedene CD-Aufnahmen gemacht, darunter „Lioba Braun singt Wagner“ (SONY 2005) unter der Leitung von Peter Schneider, Mozarts Requiem unter Christian Thielemann (Deutsche Grammophon 2006), Mahlers 2.und 8. Symphonie unter Jonathan Nott (Tudor 2009/2011), sowie die Altrhapsodie von Brahms mit Helmuth Rilling (Hänssler 2006), Suor Angelica (Zia Principessa) unter Andris Nelsons und Mahlers 8. Symphonie (DVD) unter Riccardo Chailly. 2016 erschien die Aufnahme von Felix Mendelssohn Bartholdys „Elias“ – Oratorium op. 70 unter Hans-Christoph Rademann, mit Lioba Braun, Marlis Petersen, Maximilian Schmitt, Thomas Oliemans, dem RIAS Kammerchor und der Akademie für Alte Musik Berlin.

Lioba Braun ist mit dem Orchestermanager und Intendanten Gernot Rehrl verheiratet.

 

Geboren 1958, wuchs Andreas Rebers im niedersächsischen Weserbergland auf, wo er mit der Stimmungskapelle „Los Promillos“ auf Schützenfesten, Feuerwehrvergnügen und Vereinsfesten sein erstes musikalisches Betätigungsfeld fand.
Während des späteren Studiums an der Uni Hannover ergaben sich erste Kontakte zur freien Theaterszene und zum Kabarett. 1984–1988 studierte er bei Thomas Aßmus Akkordeon. 1989 wurde er Musikalischer Leiter des Schauspiels am Staatstheater Braunschweig.

Rebers ist Autor von Chansons, Liedern und Kabarettprogrammen, sowie Komponist von Bühnen- und Schauspielmusiken und Buchautor. Engagements führten ihn nach Hannover, Braunschweig, Krefeld, Basel, Zürich und München. Kabarettgastspiele absolvierte er im gesamten deutschsprachigen Raum.
1997–1999 Mitglied der Lach- und Schießgesellschaft.
Deutschlandtourneen, Radiofeatures, Mitwirkung in Roglers Freiheit, Satirefest und Dieter Hildebrandts Scheibenwischer. Gemeinsame Auftritte mit Urban Priol, Bruno Jonas, Josef Hader, Georg Schramm, Matthias Richling, Achim Konejung  u.v.a.

Andreas Rebers lebt mit seiner Familie in München

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